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Klimawandel - Neurorückschau

Klimawandel

Das kleine Wörtchen "Klimawandel" pflastert momentan unsere Welt. Und auch wir hier beim Neuropädagogischen Diskurs tun aktiv etwas – allerdings FÜR einen Klimawandel. Und zwar für einen positiven. Aktiv für einen Klimawandel – zwischen den Menschen.

Wir haben einen tollen Apparat in unserem Körper. Einen, den wir bisher lediglich maximal zu 10 % wirklich nutzen. Mit diesem tollen Apparat meine ich unser Gehirn. Das ist nämlich nicht nur dafür da, um mit Zahlen, Daten, Fakten zu jonglieren.

Die sechs Forschungsgruppen beim Neuropädagogischen Diskurs haben sich auf eine spannende Reise begeben. Und zwar auf eine Reise dahin, wo Bindung entsteht. Und somit im Endeffekt auf eine Reise zu mehr – sprechen wir es ruhig aus – Liebe und Glück. Liebe und Glück entsteht durch gute Bindungen. So können glückliche Beziehungen geführt werden. Mit dem Lebenspartner, mit der Familie, mit Geschäftspartnern,... ja… Und am Ende vor allem mit sich selbst. Wir sehnen uns nach guten Bindungen, nach stabilen Bindungen. Wir würden ja gerne, wenn wir nur könnten... Die Portugiesen haben einen Begriff dafür, der allerdings als "unübersetzbar" gilt: SAUDADE. "Sehnsucht" kommt der Übersetzung dieses Wortes wohl am nächsten. Wir haben diese tiefe Sehnsucht in uns – diese SAUDADE, die im Fado besungen wird.

Doch wo anfangen? Wo lernt man gute Bindung? Das ist eine gute Frage. Vielleicht ist deren Beantwortung jedoch gar nicht so schwierig. Wie wäre es denn da, da anzufangen, wo alles beginnt? Bei dem Wertvollsten, das wir haben?

Und zwar bei unseren Kindern. Nun werden viele sagen: „Ja, schon klar… Aber wie...?

Bevor Kolumbus sich aufgemacht hat ins weite Meer, um weiteres Land zu entdecken, wusste niemand, was da ganz weit draußen war. Stell Dir vor, Du wohnst am Wasser und fragst Dich ständig "Was kommt wohl nach diesem Wasser? Kommt da überhaupt etwas?..." Und dann macht Kolumbus mit anderen Seefahrern seiner Zeit auf, um genau das zu erforschen. Sie wollen wissen, ob und was da ist. Mit einer riesigen Portion SEHNSUCHT und Größenwahn in ihrem Inneren und einer Leidenschaft für diesen Traum, der sie antreibt, dieses Abenteuer zu wagen. Für sich, für andere,…? Im ersten Moment ist das wohl egal. Die Hauptsache ist wohl, DASS…

Das Lied aus der Sesamstraße passt hierfür - wie ich finde - hervorragend: Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Und deshalb wird beim Neuropädagogischen Diskurs hinterfragt ohne Ende. Wir suchen "Land im Meer". Gloria, Viktoria, wide-wide-witt, juch-hei-ras-sa. Gloria, Viktoria, wide-wide-witt, bumbum.

Und so geht es auch unseren Forscherteams, die nun seit einem halben Jahr auf ihrer Reise sind. Sie bringen nicht nur für UNS und unsere Kinder all ihre Ergebnisse zu Tage, sondern auch für SICH SELBST. Und auch das war bzw. ist eine der Erkenntnisse ihrer Forschungsreise.

Was haben Bindung, das Gehirn und das Hormon Oxytocin miteinander zu tun?

Und wie hilft dies unseren Kindern, damit sie optimale Bindungen eingehen können?

Am vergangenen Wochenende wurde im CreativeHUB in Kassel genau an der Beantwortung solcher und ähnlicher Fragen und deren Beantwortung gearbeitet. Hart gearbeitet. Auf "Neuro" gearbeitet. Sprich: mit jeder Menge Spaß, Spiel und Witz. Auf alle Fälle anders, als arbeiten vielleicht bisher definiert wurde – und (hoffentlich in naher) Zukunft auch (nicht nur in KiTas) anders gelebt wird.

Die Gruppen erarbeiteten sich ihre Präsentationen für die anstehenden Regionaltage, die in weniger als 4 Wochen stattfinden werden. Genaue Daten erwähnen?

Zu Beginn des Workshops waren die 5 Gruppen noch etwas aufgeregt. Sie hatten sich nun einige Wochen nicht gesehen. Viele Gespräche fanden bis zu diesem Workshop über Skype, Telefon und E-Mails zwischen den Gruppenmitgliedern statt.

Verschiedene Fragen gingen den Forschenden durch den Kopf:

„Wie soll das mit den Präsentationen denn funktionieren?“

„Pecha Kucha... Was ist das genau?“

„Präsentieren mit Bildern? OK... 20 Sekunden Zeit pro Bild… 20 Bilder pro Präsentation…“

„Was zu den einzelnen Bildern sagen? Und welche Bilder auswählen?“

„Können wir das überhaupt?“

Wie der Zufall es wollte, bekamen wir einen unerwarteten Pecha Kucha-Vortrag gezeigt. Ein Freund von Lars Schattenfroh hatte eine Stunde später sein Debut in dieser Methode. So konnten die Gruppen von jemandem „abspicken“, der das Ganze ebenfalls zum ersten Mal machte. Für alle ein großes Geschenk.

Für das leibliche Wohl war während der Veranstaltung jederzeit bestens gesorgt:

Es gab gesundes (und vor allem leckeres!!) Essen. Praktisch „Futter fürs Hirn“. Und auch kleine Naschereien.

Es wurde gemeinsam gegessen, jeder konnte jedoch zwischendurch naschen – ganz, wie es jedem beliebte. Der Getränkeautomat stand ebenfalls zur ständigen Verfügung. Der Kühlschrank auch und wurde immer wieder aufgefüllt.

Das Setting und die Themen an sich machte nicht nur etwas mit den Teilnehmern. Sondern auch mit den Experten und mit allen, die auch nur im Entferntesten mit dem Neuropädagogischen Diskurs zu tun hatten.

Sogar die Mitarbeiter des CreativeHUBs bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei der Organisation des Neuropädagogischen Diskurses für die wundervolle Stimmung. Auch sie fühlten sich nämlich miteinbezogen und erfuhren – nach eigenen Worten – ein sehr hohes Maß an Wertschätzung durch uns.

 

Neuronische Grüße Yvonne Roth

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